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Manifest: Frieden beginnt in jedem selbst – Abrüstung der Waffen, Aufrüstung der Herzen

Präambel
Wahrer Frieden ist kein Zustand, der nur durch Verträge, Waffenstillstände oder Politik verwirklicht werden kann. Frieden beginnt im Inneren jedes Menschen – im Geist, im Herzen, im täglichen Handeln. In einer Welt, die voller äußerer Konflikte ist, sind wir eingeladen, die Waffen des Hasses, der Angst und des Misstrauens niederzulegen und zu einer neuen „Aufrüstung“ der Herzen und der Gemeinschaft zu finden.


1. Abrüstung der Waffen und Kriege

  • Wir erkennen an: Gewalt erzeugt immer neue Gegengewalt. Waffen und Kriege können keinen echten, dauerhaften Frieden hervorbringen.
  • Wir verpflichten uns:
    • Konflikte gewaltfrei, dialogisch und mit offenem Herzen zu lösen.
    • Ressentiments, Vorurteile und Feindbilder in uns selbst zu überprüfen und abzulegen.
    • Politische und gesellschaftliche Kräfte zu stärken, die Abrüstung fördern und dem Frieden dienen.

2. Aufrüstung der Herzen

  • Wir wissen: Dauerhafter Frieden wächst nur aus Empathie, Liebe, Mitgefühl, gegenseitigem Respekt und dem Mut zur eigenen Verletzlichkeit.
  • Wir fördern:
    • Die Entwicklung innerer Stärke und gewaltfreier Kommunikation.
    • Räume des Zuhörens, des Verständnisses und gemeinsamer Resonanz.
    • Lokale wie globale Initiativen, die Herzen verbinden und Trennung überwinden.

3. Die Kraft der Gemeinschaft

  • Wir bekennen: Gemeinschaft ist das Feld, in dem Frieden Wirklichkeit werden muss.
  • Wir leben:
    • Fürsorge füreinander, Teilen von Ressourcen, Unterstützung der Schwachen und Schutz der Vielfalt.
    • Kooperation über Grenzen von Nation, Religion, Sprache und Weltanschauung hinweg.
    • Rituale, künstlerische Ausdrucksformen und spirituelle Praktiken, die den Frieden ins Zentrum stellen.

4. Der Weg des Einzelnen – der Weg aller

  • Jeder Schritt in Richtung innerem Frieden ist ein Dienst am globalen Frieden.
  • Jede Herzenstat wirkt weiter in der Gemeinschaft.

Schlusswort

Frieden beginnt in der Bereitschaft, die Waffen der Abschottung, der Angst und des Vorurteils abzurüsten – und stattdessen das eigene Herz, das Gemeinschaftsleben und die Welt mit Liebe, Respekt und Schöpfungsgeist „aufzurüsten“.
So werden wir zu Friedensstiftern – im kleinen wie im großen Ganzen.


„Nicht der äußere Friede ist der erste, sondern der innere. Wer im Krieg mit sich lebt, trägt Krieg in die Welt. Wer Frieden in sich trägt, wird Frieden säen.“